Teriflunomide: Bekannte Anwendungen und Marktstatus in Deutschland
Zusammenfassung
Die Kandidaten des TxGNN-Modells (Score ≥ 0,99) für Teriflunomide sind, soweit sie sich auf eine Quelle zurückführen lassen, ausnahmslos bereits bekannte Anwendungen. Daher gibt es derzeit keine neue vorhergesagte Indikation. Die folgende Übersicht zeigt, welche bekannten Anwendungen unter den Kandidaten erscheinen und wie der Marktstatus in Deutschland ist.
Kurzübersicht
Punkt
Inhalt
Neue vorhergesagte Indikationen
Keine (alle rückverfolgbaren Modellkandidaten sind bekannte Anwendungen)
Bekannte Anwendungen unter den Modellkandidaten
1
Evidenzstufe
Nicht zutreffend
Marktstatus in Deutschland
Im Handel (gültige Zulassungen: 3 von 3)
Anzahl der Zulassungen
3 (gültig: 3)
Bekannte Anwendungen unter den Kandidaten des Modells
Zugelassen (durch Zulassung oder Fachinformation belegt)
Zulassung in Deutschland (zugelassene Indikation: multiple sclerosis)
Verwandt mit einer zugelassenen Indikation (gleiche Krankheitskategorie)
Indikation
Zugelassene Kategorie
keine
–
Vom TxGNN-Modell (Deep Learning) gelernte Zusammenhänge zwischen verwandten Erkrankungen (Zulassung vorhanden: 3 von 3 Lizenzen gültig)
Indikation
keine
Marktinformationen Deutschland
Zulassung
Produkt
Darreichungsform
Status
EMEA/H/C/005960
teriflunomide
Gültig
EMEA/H/C/005962
teriflunomide
Gültig
EMEA/H/C/002514
teriflunomide
Gültig
Sicherheitsaspekte
Arzneimittelwechselwirkungen: Es wurden 100 Wechselwirkungen erfasst. Als schwerwiegend (Major) eingestuft sind u. a. Acarbose, Hydrocortison, Pioglitazon, Bupropion, Triamcinolon, Acetylsalicylsäure, Dexamethason, Betamethason, Budesonid, Chenodeoxycholsäure, Clarithromycin, Minocyclin, Oxandrolon und Oxymetholon. Mäßig (Moderate) sind u. a. Alosetron, Cimetidin, Empagliflozin und Sitagliptin; gering (Minor) sind Zinksulfat und Zinkacetat.
Die in der Rationale genannten Schutzmaßnahmen sind Überwachung auf Hepatotoxizität, Teratogenität mit Kontrazeptionsanforderungen sowie die hohe Zahl an Wechselwirkungen.
Weitere Sicherheitsinformationen (Warnhinweise, Gegenanzeigen) sind der Fachinformation zu entnehmen.
Haftungsausschluss
Diese Inhalte dienen ausschließlich Forschungszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar.
Vor jeder klinischen Anwendung ist eine klinische Validierung erforderlich.